Home Homerun Clash with Culture
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Geschrieben von: Müslie
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Samstag, den 19. Dezember 2009 um 15:58 Uhr |
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Vor über fünf Jahren, im Oktober 2004, lief im ZDF die Sendung Unsere Besten - Die Lieblingsbücher der Deutschen, ich war begeistert vo dieser Sendung, denn ich mag Listen und Bücher, eine Verbindung zwischen diesen ist immer ein Hochgenuss. Eigentlich wollte ich alle vorgestellten Bücher durchlesen, leider sind mir dann doch einige andere Bücher dazwischen gekommen. Ich hatte mir damals mal alle 100 Titel von der ZDF Seite kopiert und sie neulich wiederentdeckt, also hier die Liste:
1. Herr der Ringe (J. R. R. Tolkien) 2. Die Bibel (Kompetenzteam) 3. Die Säulen der Erde (Ken Follett) 4. Das Parfüm (Patrick Süskind) 5. Der kleine Prinz (Antoine de Saint-Exupéry) 6. Die Buddenbrooks (Thomas Mann) 7. Der Medicus (Noah Gordon) 8. Der Alchimist (Paulo Coelho) 9. Harry Potter I. (Joanne K. Rowling) 10. Die Päpstin (Donna W. Cross) 11. Tintenherz (Cornelia Funke) 12. Feuer und Stein (Diana Gabaldon) 13. Das Geisterhaus (Isabel Allende) 14. Der Vorleser (Bernhard Schlink) 15. Faust I. (Johann Wolfgang von Goethe) 16. Der Schatten des Windes (Carlos Ruiz Zafón) 17. Stolz und Vorurteil (Jane Austen) 18. Der Name der Rose (Umberto Eco) 19. Illuminati (Dan Brown) 20. Effie Briest (Theodor Fontane) 21. Harry Potter V. (Joanne K. Rowling) 22. Der Zauberberg (Thomas Mann) 23. Vom Winde verweht (Margaret Mitchell) 24. Siddhartha (Hermann Hesse) 25. Die Entdeckung des Himmels (Harry Mulisch) 26. Die unendliche Geschichte (Michael Ende) 27. Das verborgene Wort (Ulla Hahn) 28. Die Asche meiner Mutter (Frank McCourt) 29. Narziß und Goldmund (Hermann Hesse) 30. Die Nebel von Avalon (Marion Zimmer Bradley) 31. Deutschstunde (Siegfried Lenz) 32. Die Glut (Sándor Márai) 33. Homo Faber (Max Frisch) 34. Die Entdeckung der Langsamkeit (Sten Nadolny) 35. Die unerträgliche Leichtigkeit des Seins (Milan Kundera) 36. Hundert Jahre Einsamkeit (Gabriel García Márquez) 37. Owen Meany (John Irving) 38. Sofies Welt (Jostein Gaarder) 39. Per Anhalter durch die Galaxis (Douglas Adams) 40. Die Wand (Marlen Haushofer) 41. Gottes Werk und Teufels Beitrag (John Irving) 42. Die Liebe in den Zeiten der Cholera (Gabriel García Márquez) 43. Der Stechlin (Theodor Fontane) 44. Der Steppenwolf (Hermann Hesse) 45. Wer die Nachtigall stört... (Harper Lee) 46. Joseph und seine Brüder (Thomas Mann) 47. Der Laden (Erwin Strittmatter) 48. Die Blechtrommel (Günter Grass) 49. Im Westen nichts Neues (Erich Maria Remarque) 50. Der Schwarm (Frank Schätzing) 51. Wie ein einziger Tag (Nicholas Sparks) 52. Harry Potter III. (Joanne K. Rowling) 53. Momo (Michael Ende) 54. Jahrestage (Uwe Johnson) 55. Traumfänger (Marlo Morgan) 56. Der Fänger im Roggen (J. D. Salinger) 57. Sakrileg (Dan Brown) 58. Krabat (Otfried Preußler) 59. Pippi Langstrumpf (Astrid Lindgren) 60. Wüstenblume (Waris Dirie) 61. Geh, wohin dein Herz dich trägt (Susanna Tamaro) 62. Hannas Töchter (Marianne Fredriksson) 63. Mittsommermord (Henning Mankell) 64. Die Rückkehr des Tanzlehrers (Henning Mankell) 65. Das Hotel New Hampshire (John Irving) 66. Krieg und Frieden (Leo N. Tolstoi) 67. Das Glasperlenspiel (Hermann Hesse) 68. Die Muschelsucher (Rosamunde Pilcher) 69. Harry Potter IV. (Joanne K. Rowling) 70. Tagebuch der Anne Frank (Anne Frank) 71. Salz auf unserer Haut (Benoite Groult) 72. Jauche und Levkojen (Christine Brückner) 73. Die Korrekturen (Jonathan Franzen) 74. Der weiße Massai (Corinne Hofmann) 75. Was ich liebte (Siri Hustvedt) 76. Die 13. Leben des Käpt'n Blaubär (Walter Moers) 77. Das Lächeln der Fortuna (Rebecca Gablé) 78. Monsieur Ibrahim und die Blumen des Koran (Eric-Emmanuel Schmitt) 79. Winnetou (Karl May) 80. Désirée (Annemarie Selinko) 81. Nirgendwo in Afrika (Stefanie Zweig) 82. Garp und wie er die Welt sah (John Irving) 83. Die Stormhöhe (Emily Brontë) 84. P. S. Ich liebe Dich (Cecilia Ahern) 85. 1984 (George Orwell) 86. Mondscheintarif (Ildiko von Kürthy) 87. Paula (Isabel Allende) 88. Solange du da bist (Marc Levy) 89. Es muss nicht immer Kaviar sein (Johannes Mario Simmel) 90. Veronika beschließt zu sterben (Paulo Coelho) 91. Der Chronist der Winde (Henning Mankell) 92. Der Meister und Margarita (Michail Bulgakow) 93. Schachnovelle (Stefan Zweig) 94. Tadellöser & Wolf (Walter Kempowski) 95. Anna Karenina (Leo N. Tolstoi) 96. Schuld und Sühne (Fjodor M. Dostojewski) 97. Der Graf von Monte Christo (Alexandre Dumas d. Ä.) 98. Der Puppenspieler (Tanja Kinkel) 99. Jane Eyre (Charlotte Brontë) 100. Rote Sonne, schwarzes Land (Barbara Wood) |
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Geschrieben von: Müslie
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Freitag, den 18. Dezember 2009 um 13:49 Uhr |
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Es gibt Filme, die man am besten in der Nacht schauen kann oder am Tage, Filme die man im Sommer am besten findet oder im Winter. Trotzdem kann man hierbei durchaus eine Ausnahme machen. Bei Filmen, die das Thema Weihnachten zum Inhalt haben, beginnt die Saison aber frühestens am 01. Dezember und hört spätestens am 26. Dezember auf. Ich habe mal meine kleine Sammlung nach Weihnachtsfilmen durchforstet und poste mal meine Auswahl, dabei kommt es weniger auf Qualität an, sondern vielmehr darauf welche Filme Kult sind.
1. Kevin - Allein zu Haus Dieser Film gehört eigentlich standardmäßig in jedes Weihnachtssortiment, wahrscheinlich auch nur, weil ich ihn als Kind gut fand, heutzutage wohl eher unbekannt bei den Kids. Die Rolle machte Macauly Culkin zum Kinderstar, heute eher weniger zusehen...
2. Der Grinch Ich persönlich mag diesen Film eigentlich nicht, das Gesinge geht mir aufm Zimtkipferl, aber die Figur des Grinch und die Geschichte sind einfach genial
3. Nightmare Before Christmas Eigentlich reicht es hier aus Tim Burton zu nennen, die Animation ist super die Geschichte auch und hier mag ich sogar den Gesang ;)
4. Schöne Bescherung Das dritte Abenteuer um Clark Griswold und seine Familie, jedes Mal witzig wie fast alle National Lampoon Filme mit Chevy Chase
5. Die Geister, die ich rief Der erste Film in dieser Reihe der Charles Dickens Weihnachtsgeschichte aufgreift, Dieser Film wird auch nie langweilig, spielt doch Bill Murray so wunderbar zynisch und ist die Inszenierung stimmig und lässt in uns Weihnachtsflair aufkommen
6. Wild Christmas Ehrlich gesagt, kannte ich den Film bis vor kurzem nur unter dem Originaltitel Reindeer Games, so ist er bei mir auch wegsortiert. Ein actiongeladener Film mit Ben Affleck und Charlize Theron, letztere, meiner Meinung nach, eine der besten Schauspielerinnen der letzten Jahre. Die Story stimmt einem vielleicht nicht so sehr auf Weihnachten ein, aber diesen Film kann ich nur im Dezember sehen, Weihnachtsmänner im Sommer passt halt nicht. Ein festes Programm zum Fest.
7. Merry Christmas Ein Film bei dem ich tatsächlich den Tränen nahe war, vielleicht auch weil er auf tatsächliche Begebenheiten im 1. Weltkrieg beruht. Ist der Gedanke nicht schön, dass Weinachten nicht nur Konsum ist, sondern dass es eigentlich um Frieden geht und Menschen dieses Gefühl völkerübergreifend haben?
Außer Konkurrenz
Fargo Kein Weihnachtsfilm aber viel Schnee, gute Schauspieler und eine gute Story, auch ein fester Bestandteil, gerne auch zwischen den Feiertagen. |
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Geschrieben von: Müslie
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Donnerstag, den 15. Oktober 2009 um 16:13 Uhr |
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One Night in Heaven. Jeder Mensch hat im innersten seines Herzens einen Traum. Als ich merkte, dass mir die Schwerelosigkeit nicht gut bekommt, gab ich den Traum auf, Kosmonaut werden zu wollen und träumte davon, in einer großen Bibliothek zu wohnen und mich von den Früchten meiner Fantasie zu nähren. Naja so oder ähnlich. Nun hab ich endlich die Möglichkeit die Frankfurter Buchmesse besuchen zu können. Im Rahmen einer kleinen Bildungsexkursion treffen die drei Schmierfilmjungs zusammen, Ron, Pauscher und ich, und feiern das größte Event für Bibliophile und Literaturjunkies, die 61. Frankfurter Buchmesse.
Die Akkus sind geladen, die Eintrittskarten und der Reiseplan sind gedruckt und die Audiolektüre für die Fahrt ist ausgesucht. Kalte Asche von Simon Beckett wird gehört, sofern es der Konzentration nicht schadet, für den Rückweg wird ein Buch vor Ort geklaut gekauft.
4 Stunden Film und mehr als 3.000 Bilder können dieses Erlebnis dokumentieren, wenn Apfelwein und ähnliche Spezialitäten keinen Strich durch die Rechnung machen.
Grundsätzlich bin ich zwar keine Leseratte, eher ein Bücherwurm, ich hasse Literatiere..., ich lese gerne, aber eigentlich gilt meine pervers kranke Liebe Büchern, ich sammel’ sie, berühre und rieche sie und ab und an lese ich in ihnen wie ich in keinen Menschen lesen kann, ich sag’s ja völlig krank. Von daher denke ich, es wird ein Paradies...
More on Monday... |
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Geschrieben von: Müslie
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Samstag, den 22. August 2009 um 14:06 Uhr |
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 Der Gruselfilm (oder internationaler: „Horrorfilm“) weckt Gefühle der Angst und des Schreckens im Zuschauer, sollte er zumindest. Ich bin ein Produkt dieser sterilen, industrialisierten Gesellschaft, deren einzigen Mythen und Mysterien es sind, wie man mit Web 2.0 Geld verdienen kann oder warum Till Schweiger noch in Filmen mitspielen darf. Wahre Gefühle kann man nur noch im Kino erleben. ’Türlich kann das Leben für einige auch Angst und Schrecken bereit halten, wo sind meine Kippen? Wieso muss ich heute arbeiten, war gestern doch schon da?!, aber der Horrorfilm ist ausschließlich darauf ausgelegt eine Gänsehaut zu erzeugen. Er schafft eine Atmosphäre der Beklommenheit und bedient sich nicht selten übernatürlicher Spießgesellen.
Einer der wichtigsten Vertreter des Genres ist wohl Nosferatu von F. W. Murnau und diverse weitere Vampirfilme. Der Horrorfilm aus dem ersten Drittel der vorherigen Jahrhunderts bediente sich oft solcher Mythen. Vampire und Mumien kamen aus Gegenden, weit ab von den Städten der so genannten zivilisierten Welt.
Frankenstein und sein Monster machten deutlich, dass „Gefahren“ in der Wissenschaft liegen, die Menschen waren hin und her gerissen zwischen Faszination und Schrecken. Und auch Zombies sind schon recht alt. Bereits in den 30ern machten die Voodoo-Menschenfresser aus der Karibik die Leinwände unsicher. Schließlich begann der Niedergang des klassischen Horrorfilms, die Welt war den Menschen bekannt und der Horror kam aus dem All. Ich bin kein Freund von Zombies oder Mutanten, daher mag ich auch nicht die Verquickung von Science-Fiction und Horror der 50er. Nachdem ich den Film Das Geisterschloss gesehen habe, überkam mich das Gefühl, den Film schon einmal gesehen zu haben. Tja nicht ganz, dieser Film war ein Remake von den 63er Streifen Bis das Blut gefriert. Den hatte ich nämlich gesehen und der war wirklich gut. Der Horror wurde nicht mehr nur von übernatürlichen Gestalten erzeugt, sondern fing an sich in den Köpfen abzuspielen, hier hatte man es mit dem Bösen und Unheimlichen höchst selbst zu tun. Im Gegensatz dazu gab es natürlich auch weniger auf Psychologie angelegte Filme, die durch übermäßige Gewaltdarstellung Horror erzeugen, oder besser Ekel und Abscheu. Das hat sich später in Splatter oder Gore Filmen weiterentwickelt und feierte dank der Videokassette unwahrscheinliche Erfolge im Heimkino Segment. Die 70er sind meines Erachtens eine wahre Fundgrube für jeden Horror-Fan. Die Zeit lechzte nach Mysterien und Symbolen und hatte einen leichten Hang zum Okkulten. Filme wie Der Exorzist oder die Trilogie Das Omen, den noch ein vierter Teil und ein Remake folgten, sind Meisterwerke.
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Zitat des Tages
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