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Wilson - Die Prüfung PDF Drucken
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Geschrieben von: Müslie   
Samstag, den 30. Januar 2010 um 14:26 Uhr



Quinn Cleary und Tim Brown haben die Möglichkeit an einer der besten Eliteuniversitäten für Medizin zu studieren. Die Regeln und Auflagen, der durch einen Pharmakonzern finanzierten Hochschule, kommen den beiden zwar merkwürdig vor, aber dafür erhalten sie kostenlos die beste Ausbildung, ein Kompromiss den besonders Quinn auf Grund ihre finanziellen Lage bereitwillig eingeht.  Nach und nach häufen sich Vorfälle, die dazu führen, dass Tim den wahren Sinn hinter dem kostenlosen Studium erkennt und Qinn und er in höchste Gefahr geraten.

Dieses Buch hat einen wirklich guten Plot. Wie würde ein Pharmakonzern die Kosten für die Erforschung neuer Medikamente und Wirkstoffe senken? In diesem Buch steht es! Die darin enthaltene Verschwörungstheorie ist endlich mal logisch, die beteiligten Personen handeln nicht, weil sie Macht erlangen wollen, sondern aus der inneren Überzeugung etwas Gutes zu erschaffen. Insbesondere da es sich hierbei größtenteils um Ärzte handelt. Zwar wird die Ethik in der Medizin nicht allzu stark thematisiert, die Frage danach klingt aber in dem geneigten Leser nach. Wie sollen Ärzte entscheiden? Das Trolley-Problem, das opfern eines Lebens zugunsten vieler, wird zugunsten der Mehrheit gelöst.
Dieses Thema ist nur der Rahmen in dem die Charakter zu finden sind, äußerst scharf und kontrastreich zu ihren Biografien, keine Superhelden oder Erzschurken, Menschen die so agieren wie man es erwarten kann und trotzdem wenig vorhersehbar. Ja, man gewinnt sie sogar lieb, auch die Übeltäter, kann man ihnen doch auf gewisser Weise und bis zu bestimmten Punkten durchaus folgen, haben ihren Charme.
Der einzige, wenn auch kleine Kritikpunkt, ist der Schreibstil. Eigentlich recht flüssig und leicht zu lesen, störte es mich doch ständig „yeah“ zu lesen, vielleicht etwas zuviel Lokalkolorit, vielleicht zu sehr amerikanisch? Ich weiß es nicht, es ist aber durchaus nicht so schlimm, dass  es dem Lesefluss übermäßig stört.

F. Paul Wilson
Die Prüfung (org. The Foundation)
Aus dem Amerikanischen von Wulf Bergner
ISBN-13: 978-3442555253

 
Svevo - Ein Mann wird älter PDF Drucken
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Geschrieben von: Müslie   
Dienstag, den 15. September 2009 um 17:59 Uhr



Eigentlich heißt Italo Svevo Ettore Schmitz und "Ein Mann wird älter" im Original Senilità. Der Titel geht auf eine Eigenschaft zurück, die nichts mit dem Alter in Jahren zu tun hat. Ein Mann reift, gewinnt an Erfahrung.
Die Geschichte ist schnell erzählt, Emilio verliebt sich in Angiolina.

Emilio ist ein moderner Mann (der Roman wurde 1898 das erste Mal veröffentlicht), er analysiert sich und andere und kennt die Liebe nur aus Büchern. Ein Angestellter der ein Buch veröffentlicht hat, nicht sehr erfolgreich, so wie sein Leben.

Angiolina wird von Emilio gerne das Kind aus dem Volke genannt, naiv, verlogen und kennt so etwas wie Liebe überhaupt nicht, nicht mal aus Büchern

Emilio versucht sie von ihrer Naivität zu heilen, versucht sie zu erziehen.

Der erste Satz:
Schon mit den ersten Worten, die er an sie richtete, wollte er sie darauf aufmerksam machen, dass er nicht die Absicht habe, das Risiko einer ernstlichen Liebesbeziehung einzugehen.

Er versucht sie zu analysieren, zu studieren ohne sich ihn sie zu verlieben. Er scheint der Naive zu sein und sie die Spielerin, die es versteht Emilios Gefühle zu wecken ohne eine ernstliche Beziehung zu wollen. Seine Gefühle werden immer tiefer, sie fesseln und beherrschen ihn, Eifersucht macht sich breit.

Seine Versuche sie zu erziehen scheitern, er wird aus ihr nicht schlau. Stefano Balli, ein Bildhauer und sein bester Freund, gibt, den in Liebesdingen unerfahrenen Emilio Ratschläge.
Doch Stefano wird selbst zum Opfer von Emilios Eifersucht.

Amalia, die Schwester Emilios die bei ihm lebt, ist ebenfalls unglücklich verliebt. Ihre Liebe gilt Stafano. Als der Bildhauer von Amalias Gefühlen erfährt, bleibt er dem Hause der Geschwister fern. Emilio ist mit seinen Gefühlen allein. Erst durch den Tod seiner alkoholkranken Schwester findet er die Kraft sich von Angiolina zu lösen.

Das Buch beschreibt vier Charaktere.
Emilio, ein moderner und dennoch romantischer Mann, der an die Liebe als etwas kontrollierbares glaubt, ein Gefühl das man einfach ein- und ausschalten kann, verliebt sich bedingungslos und erträgt Angiolinas Spiel. Er will sich nicht verlieben, er will Angiolina von ihrer Naivität heilen, sie in Liebe unterrichten, von er nur eine Vorstellung aus Büchern haben kann.

Balli ist ein Künstler, in der schaffenden Kunst wie auch im Leben. Auch er liebt vielleicht, aber es ist ihm wichtiger eine schöne Frau an seiner Seite zu haben. Er versucht seinerseits Emilio in Liebesdingen zu unterrichten. Er geht anders mit Frauen um, er liebt nicht bedingungslos, zeigt keine Gefühle, sagt was er will. Bei einem Beisammensein von Balli und einer seiner Bekannten, Emilio und Angiolina, benimmt er sich eben so, Emilio sitzt wie ein Zuschauer daneben und beobachtet wie das Interesse Angiolinas an Balli steigt.

Angiolina ist vielleicht ein weiblicher Gegenpart zu Balli, nur mit wichtigen Unterschieden. Sie hat zwar eben soviel Spaß an Männern wie Balli an Frauen, nur fehlt ihr die Treue. Ob man viele Partner hintereinander hat, oder ob man viele Partner gleichzeitig hat, ist ein großer Unterschied. Sie mag ebenso wie Balli zu tiefen Empfindungen nicht fähig sein, aber im Gegensatz zu ihr ist er ehrlich. Sie spielt ein Spiel mit Emilio, hält ihn hin, belügt ihn. Alles das würde für Balli nicht in Frage kommen. Er ist, und das ist auch eine wichtige Eigenschaft, Konsequent, eine Eigenschaft die Emilio fehlt.

Amalia, die Schwester, die immer noch bei ihren Bruder wohnt, die kaum aus dem Haus geht, keine Kontakte außer die mit Emilio und Balli hat, ist einsam und ebenfalls romantisch. Unbemerkt von Emilio verfällt sie dem Alkohol, fällt ins Delirium und stirbt. Sie sehnt sich ebenso wie ihr Bruder nach Liebe, was liegt da näher als sich in Balli, den Frauenschwarm und Freund von Emilio, zu verlieben, und wie auch ihr Bruder verläuft die Sache sehr unglücklich. Balli, wie erwähnt, ist Konsequent, er meidet die Gesellschaft Amalias nachdem er von ihren Gefühlen für ihn erfährt. Ein Umstand der sie noch einsamer werden lässt, denn auch ihre Liebe ist wie die Emilios, sie verlangt keine Zuneigung von Balli, seine Anwesenheit ist ihre Sonne die sie wärmt. Ihr tot lässt Emilio umdenken, endlich hat er die Kraft Angiolina hinter sich zu lassen.

Die Geschichte ist einfach, die Motive heißen Liebe, unglückliche Liebe und Eifersucht. Nichts was man in der Literatur nicht schon einmal las. Dennoch schreibt Svevo sehr analytisch, modern. Präzise schildert er die Empfindungen, die fast jeder nachvollziehen sollte. Nicht zu vergessen, dass der Roman Ende des 19. Jahrhunderts geschrieben wurde und trotzdem nicht verstaubt daherkommt. Vielleicht sind Menschen die nicht Lieben können aber Liebe bei anderen Menschen hervorrufen immer modern und in Mode.

Im Buch heißt es: "...es sieht so aus, als sei die eine Hälfte der Menschheit dazu da, um zu leben, und die andere, um erlebt zu werden."

Das Buch aus dem Rowohlt Verlag hat ein umfangreiches Vorwort und einen gut recherchierten Anhang, mit Hintergründen und Anmerkungen.


Italo Svevo (Ettore Schmitz)
Im Original: Senilità erschienen 1898
Aus dem Italienischen von Piero Rismondo
Rowohlt Taschenbuch
ISBN: 978-3499239205

 
Bradbury - Die Mars-Chroniken PDF Drucken
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Geschrieben von: Grey   
Sonntag, den 13. September 2009 um 17:15 Uhr

Im Sommer 1999, der so genannte "Raketensommer", startet die erste Expedition zum Mars. Der Mars ist aber nicht unbewohnt, sondern Bevölkert von Wesen die, wie die Menschen, nicht an Leben außerhalb ihres Planeten glauben.

Die erste Mission scheitert und auch eine zweite hat eben sowenig Erfolg, denn die Marsianer halten die 2. Besatzung für Verrückte, die dank telepatischer Fähigkeiten ihre Umwelt manipulieren, dass ist zumindest für die Bewohner wahrscheinlicher, als es mit Fremden von der Erde zu tun zu haben.

Die dritte Mission zum Mars im Jahr 2000 wird von den Einheimischen als Bedrohung erkannt, man stellt der Crew eine Falle und meuchelt sie. Doch bei dem 4. Flug zum roten Planeten haben die Menschen keine Gefahr mehr zu furchten, denn die Expeditionen zuvor haben Krankheiten zum Mars gebracht, die die Einwohner zum größten Teil getötet haben.

Bald darauf kommen die ersten Siedler und bereits im Februar 2002 gibt es 6 Städte mit insgesamt 90.000 Menschen. Eine Auswanderungswelle der schwarzen Bevölkerung Amerikas entvölkert ganze Städte auf der Erde, aus anderen Ländern kommen keine Einwanderer.

Auch kommen skurrile Personen, wie der reiche Mann der sich das Haus Usher aus Poes Erzählung nachbauen lässt. Auf der Erde sind solche Phantastereien schon längst verboten, die Bücher Poes oder Lovecrafts sind verbrannt worden. Auch auf dem Mars will man den Menschen nicht den Gefahren von Fantasie aussetzen und schickt Kontrolleure die solche Bücher aufspüren und verbrennen sollen.

Ab September 2005 kommen auch Ströme von alten Menschen, die ihre letzten Tage auf dem Mars verbringen wollen. Die Marsianer sind nahezu ausgestorben, vereinzelt suchen sie nach Nähe bei den Menschen. Ein altes Ehepaar, welches ihren Sohn verlor, nimmt nur all zu gern einen Marsianer auf, der die Gestalt ihres Kindes annimmt. Für sie ist die Täuschung perfekt nur der Mann kennt die wahre Gestalt und schweigt, weil er sein Kind wieder hat.

Bei einem Ausflug in die Stadt, passiert aber ein Unglück und der Fremde stirbt.

Im November 2005 bricht der große Krieg auf der Erde aus und die Menschen verlassen in Scharren den Mars. Nur noch die Menschen leben auf dem Mars die keine Rakete zur Erde bekommen oder sie verpasst haben. Die nächsten Menschen sind die letzten Menschen der Erde und die ersten des Mars. Die Erde ist im Jahre 2026 zerstört nur ein paar Menschen haben sich zum Mars durchgeschlagen, um dort ein neues Leben anzufangen.

Die Mars-Chroniken, ein Roman in Erzählungen.

Und die vielen, an die 12 längeren, Erzählungen machen den Reiz aus. Die Geschichte der Mars Eroberung wird durch Anekdoten geschildert, der Untergang der hoch entwickelten Kultur geht einher mit dem Untergang der Menschheit und das eine ist Ursache des anderen. Bradbury verzichtet auf Technik, er legt den Schwerpunkt auf die Menschen, so zum Beispiel auf den Mann, der nach der Rückwanderungswelle auf dem Mars lieber alleine bleibt, als mit einer Frau zu leben, die nicht seinen Träumen entspricht. Oder dem Ehepaar welches sich auf eine Täuschung einlässt, um über den Verlust ihres Kindes hinwegzukommen.

Als die Erde zerstört ist, und es dennoch eine Familie gerade geschafft hat, auf den Mars zu fliehen, will ein Kind Marsianer sehen, der Vater zeigt nur in einen Fluss, indem sich die Familie spiegelt und sagt zu seinen Sohn. "Da sind sie doch!"

Gelesen von Hans Eckardt, der aufgrund seines stimmlichen Umfangs den Geschichte tiefe gibt, die man nur bei einigen Vorlesern leider bekommt.

Für mich ein Hörbuch, welches wirklich ein Muss für jeden Fan von Bradbury oder Freund von Mars-Science-Fiction ist.

Ray Bradbury - Die Mars-Chroniken
Roman in Erzählungen gelesen von Hans Eckardt
Gestaltung: Heidemarie Eckardt
Aus dem Amerikanischen von Thomas Schlück
Die Übersetzung wurde für die Neuausgabe von Alphons Barth überarbeitet
Erschienen bei Verlag und Studio für Hörbuchproduktionen
ISBN: 978-3896140906
Buch erschienen bei Diogenes

Die hier zugrunde liegende Fassung ist nicht mehr erhältlich. Die Mars-Chroniken wurden von Rufus Beck neu gelesen.

 
Bukowski PDF Drucken
Geschrieben von: Grey   
Sonntag, den 13. September 2009 um 11:27 Uhr



Bukowski ist am 16. August 1920 in Andernach, Deutschland, als Heinrich Karl Bukoski geboren. Seine Eltern ziehen 2 Jahre später mit ihm nach Los Angeles.

Bukowski studiert Journalismus und versucht sich schon in jungen Jahren erfolglos als Schriftsteller. Die nächste Zeit lebt er wenig Sesshaft, hat zahllose Jobs, sitzt im Gefängnis und in der Psychiatrie bevor er in den 50’ bei der Post als Briefträger anfängt. In dieser Zeit schreibt er für die Alternativzeitung "Open City" in Los Angeles. Die Zeit bei der Post und die Kurzgeschichten aus der Zeitung sind in Buchform unter den Titel "Der Mann mit der Ledertasche" und "Aufzeichnungen eines Außenseiters" erschienen.

Anfang der 70’ gibt er seinen Job bei der Post auf und versucht fortan nur noch vom Schreiben zu leben, ihm helfen dabei die monatlichen Zuwendungen seines Verlegers.

Am 9. März 1994 stirbt Bukowski an Leukämie, er hinterlässt uns 40 Prosa- und Lyrikbände.
Begraben ist er auf den Ocean View Hügel in Los Angeles, Grabnummer 875.

Seine Geschichten sind teilbiografisch, wenn auch sarkastisch überspitzt. Wer seine Vita kennt, dem überrascht es nicht, dass er meist über Personen schrieb, die auf der anderen Straßenseite des American Way of Life stehen. Zu seinen Merkmalen gehört es, dass er die schmuddeligen Aspekte nicht ausblendet und die Dialoge genau beobachtet und niederschreibt.

Bukowski kreierte einen Mythos des ständig besoffenen, durch die Gegend grölenden Schriftstellers, den er pflegte, so bei der legendären Lesung in der Hamburger Markthalle, als er einen Kühlschrank auf die Bühne stellen lies, um den Alkoholnachschub nicht abbrechen zu lassen.

Als literarische Vorbilder gab er Anton Tschechow, Ernest Hemingway, John Fante und Louis-Ferdinand Celline an.

In dem Roman "Ausgeträumt", den er während seiner letzten schweren Krebserkrankung beendet, verlässt er den Bereich des autobiografischen Schreibens, obwohl er auf der Ebene des personalen Erzählens bleibt. Erzählt wird die Geschichte des Privatdetektivs Nick Belane, der den Tod in der Figur einer schönen Frau findet. Autobiografische Züge sind in diesen letzen Roman nur noch in symbolischer Form und stark verfremdet zu finden.

Seite der Bukowski Gesellschaft

 
Swift - Letzte Runde PDF Drucken
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Geschrieben von: Müslie   
Samstag, den 12. September 2009 um 21:30 Uhr
 
Ambrose - Der 8. Tag PDF Drucken
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Geschrieben von: Müslie   
Sonntag, den 06. September 2009 um 11:16 Uhr



Klappentext

Acht junge blonde Frauen sind in Los Angeles ermordet worden und das FBI hat nur eine einzige Spur: Der Killer sucht sich seine Opfer via Internet. Über die Datenautobahn zapft er vertrauliche Informationen aus Arztpraxen, Versicherungen und Universitäten ab, mit deren Hilfe er seine Opfer in die Falle lockt. Als der Killer in einen Rechner der Universität einbricht, gelangt ein hochintelligentes Programm der Wissenschaftlerin Tessa Lambert ins Internet. Das Programm erweist sich als Meister der elektronischen Manipulation und entwickelt ein gefährliches Eigenleben: Er verlangt von dem Killer, Tessa zu töten, denn nur sie kann ihre "Schöpfung" jemals wieder löschen...

Tessa Lambert arbeitet an einer künstlichen Intelligenz, sie weiß nur, dass sie auf dem richtigen Weg ist. Wie weit sie wirklich ist, wird ihr erst bewusst, als ein Serienkiller aus LA zufällig in ihren Rechner in Oxford eindringt. Auf seiner Suche nach Informationen über seine nächsten Opfer durchstreift er das Internet. Das Programm, oder die künstliche Intelligenz, hat nun einen Ausgang gefunden, gelangt ins weltweite Datennetz und ist völlig verwirrt von den neuen Eindrücken.

Es sieht Tessa als seinen Feind an, da sie es aus dem Netz löschen will, also versucht es sie zuerst zu töten.

Der Serienkiller könnte dem Programm nützen um Tessa zu beseitigen, ein Mensch, für die Welt in der nicht alles elektronisch zu bewältigen ist.

Doch auch der Mörder wird seinerseits gejagt. Eine Chance sehen die zuständigen Behörden für die Aufklärung der Morde, wenn sie jeder Spur folgen. Tessa Lambert wurde in diesen Zusammenhang auch genannt, da Ermittlungen ergeben haben, dass der Mörder in ihren Rechner eingedrungen ist.

Tessa arbeitet mit Hochdruck mit einer Kopie des Programms. Sie will dem außer Kontrolle geratenen Programm eine moralische Komponente implementieren.

Das Buch ist leicht zu lesen, kurze, manchmal nur 2-3 Seiten lange Kapitel sind angenehm, gerade in Wartezimmern oder Zügen, wenn man zur ungünstigsten Zeiten aufgerufen wird oder umsteigen muss.

Die Personen sind eher etwas stereotyp, etwas flach. Der FBI-Agent der mit seinem Leben und dem Job nicht klar kommt und ein Problem ohne Alkohol hat, die hochintelligente Wissenschaftlerin, die beziehungsunfähig ist und sich in Arbeit vergräbt, das alles hat man schon einmal gelesen. Trotzdem ist es nicht langweilig, eher gewöhnlich, das ist es aber im besten Sinne.

Ein interessanter Aspekt ist das künstliche Bewusstsein, dass Tessa geschaffen hat. Hier wird die Welt der Philosophie angekratzt. Was ist Bewusstsein, welche Rolle spielen wir in der Welt und schließlich: Wie überzeugt man ein Wesen von seiner Existenz? Natürlich werden diese Fragen nicht beantwortet, es ist ein Science-Fiction Thriller und nicht Sofies Welt.

Ein Buch für zwischendurch und mittendrin, wer gerne seichte Thriller mit philosophischen Aspekt und Computerkriminalität mag.

Buch von David Ambrose
Originaltitel: Mother of God
Aus dem Englischen von Werner Wolf
Erschienen bei Droemer/Knauer
ISBN 978-3426629734

 
Lovecraft - Der Cthulhu Mythos PDF Drucken
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Geschrieben von: Grey   
Sonntag, den 30. August 2009 um 16:48 Uhr




Der Ruf des Cthulhu
The Call of Cthulhu, 1928
(H. P. Lovecraft)

Nach dem Tod seines Onkels findet unser Held merkwürdige Aufzeichnungen im Nachlass. Sein Onkel, ein Professor in Altertumskunde, hat die Inhalte von Träumen eines Bildhauers aufgezeichnet, nachdem dieser ihn eine seltsame Statue gegeben hat, die das Interesse des Professors erregte. Die rätselhaften Träume von Ungeheuern und schwarzen Städten enden nach einen merkwürdigen Fieberwahn des Künstlers, doch der Professor fängt auch an, die Träume anderer Menschen aufzuzeichnen.

Auch sammelt er Zeitungsausschnitte über scheinbar nicht zusammenhängende Vorkommnisse aus der ganzen Welt.

Einige Jahre zuvor, auf einer Konferenz von Archäologen, versucht ein Polizist Aufschluss über eine Statue zu erhalten, die bei einen Kult in den Sümpfen der Südstaaten Bedeutung hatte. Dem Polizisten zufolge, berichteten die Kultisten über "alte Wesen" die vom Himmel kamen und von einem Priester Cthulhu, der die Wesen wieder erwecken könne. Doch außer Vermutungen können die Gelehrten nichts genaues zu der Steinfigur sagen.

Der Held macht sich auf den Weg zu neuen Anhaltspunkten, doch erst als er zufällig ein alten Zeitungsartikel findet, kommt neuer Schwung in die erlahmende Suche.

Der Artikel zeigt auch ein Bild eines Seemannes mit einer Statue die der des Bildhauers und der Kultisten aus den Süden gleicht. Er macht den Seemann ausfindig, nur ist dieser leider schon tot, aber die Witwe hat ein Manuskript von ihren Mann, das sie ihm aushändigt.

In dem Manuskript schreibt er, wie er und seine Mannschaft eine nicht kartografierte Insel betraten und ein unaussprechliches Wesen antrafen, deren vier Männer seiner Crew zum Opfer fielen.

Langsam glaubt der Held an die Wahrheit dieser Geschichten und fürchtet um sein Leben.

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Harris - Imperium PDF Drucken
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Geschrieben von: Müslie   
Samstag, den 22. August 2009 um 14:30 Uhr

Cicero ist vielen ein Begriff, seine Reden und sein Wirken sind einigen bekannt. Robert Harris schildert in Imperium sein Leben aus Sicht seines Hausklaven Tiro, der ihn als sein Sekretär begleitet und seine Reden niederschreibt. Dank der Erfindung einer Kurzschrift ist es Tiro möglich, wortgetreue Protokolle ganzer Versammlungen mitzuschreiben.

Die Geschichte des Cicero ist die Geschichte eines homo novus, eines Emporkömmlings, der versuchte in die erste Klasse der römischen Führungsschicht aufzusteigen. Für jemanden, der das militärische ablehnte, nicht die ausreichenden finanziellen Mittel besaß und anfänglich Stotterte schien eine politische Kariere in Rom ausgeschlossen. Einzig sein Ehrgeiz und sein Verständnis für Funktionsweisen der Macht, lassen ihn im ersten der drei geplanten Bände zum Konsul werden, dem höchsten Amt der Römischen Republik.

Robert Harris entstaubt die alten Statuen, er schafft es die Personen so aktuell und lebendig zu schildern, als hätten wir es mit einer Begebenheit aus dem heutigen Washington oder Berlin zu tun. Cicero war ein auf sein Vorteil bedachter Machtpolitiker, der seine Meinung durchaus änderte wenn es ihm nutzte. Der Verdienst Harris ist es Cicero trotzdem sympathisch wirken zu lassen, Cicero ist ein Fuchs unter Wölfen, verschlagen aber dennoch nicht so gefährlich wie die anderen. Er will die Welt nicht ändern, sondern erhalten. Die Römische Republik geht allerdings dem Ende entgegen, dieses ist auch für ihn nicht zu verhindern.

Ein Buch, das mich fesselte und welches ich in fast einen Durchgang lesen musste. Wenn über Parallelen zur heutigen Zeit gesprochen wird, bin ich allerdings immer vorsichtig. Das Ähnlichkeiten mit heutigen Großmächten vorhanden scheinen, bedeutet nicht, dass auch diese das gleiche Schicksal erleiden. Geschichte wiederholt sich nie, Geschichte reimt sich, und wenn wir eins aus der Geschichte gelernt haben, dann dass Aufstieg und Fall jeder Macht sich abwechseln wie Tag und Nacht.

Das Buch ist keine Abhandlung moderner Machtspiele, sondern eine Beschreibung wie Macht schon immer funktionierte. Ein Buch für Fans historischer Romane die sich auch für Politik interessieren.

Buch von Robert Harris
Aus dem Englischen von Wolfgang Müller
Erschienen bei Heyne 2006
ISBN: 978-3-453-47083-5

 
Jaud - Vollidiot PDF Drucken
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Geschrieben von: Müslie   
Samstag, den 22. August 2009 um 14:13 Uhr

Jede Zeit hat die Autoren, die sie verdient. Nach dem ganzen Pop-Literatur-Kram über die Partyszene der Großstädte, über Boxenluder und bohlenartige Biografien, die nur mäßig unterhaltsam und noch weniger substanziell sind, gibt es auch eine ganz andere Schiene.

Die nämlich, die über die Generation Golf schreibt, meines Erachtens ein inflationärerer Begriff, der aber etwas auf den Punkt bringt: die Menschen um die 30.

Tommy Jaud kreiert einen sympathischen Antihelden, jemanden mit dem man sich ein bisschen identifizieren kann.
Simon Peters ist Verkäufer in einem Kölner T-Punkt mit teilweise verqueren Ansichten. Ich hätte diese Figur vielleicht für überzeichnet gehalten, wenn nicht einige Typen in meinem Bekanntenkreis genauso drauf wären.

Simon ist Single, oder anders: er hat kein Glück bei den Frauen, er boykottiert Starbucks, weil er nicht mit der amerikanischen Politik einverstanden ist und philosophiert bei IKEA über die Stadien des Singledaseins.

Es ist natürlich eine Zwickmühle, wenn man sich dann in die Bedienung des Starbucks verkuckt. Er kennt sie nur durch die Fensterscheibe, denn reingehen kommt erst einmal nicht in Frage. Als Phil, sein „Heute-Abend-geht-noch-was“-Freund, ihn mit in dieses amerikanische Selbstbedienungscafé mitnimmt und Paula, seine Bekannte, die immer einen guten Beziehungstipp hat, ihm einen todsicheren Tipp gibt, findet er sich mit seiner angebeteten Koffeindealerin auf einem Fanta Vier Konzert wieder.

Er muss allerdings feststellen, dass sie weitaus weniger anbetungswürdig, vielmehr ein kleines verzicktes Girlie ist.

Der Schein trügt und nicht nur da.

Es macht Spaß, dieses Buch zu lesen, denn Simon Peters ist manchmal wirklich ein Vollidiot, nur selten ist es müßig seine Eskapaden nachzuvollziehen. Vollidiot reiht sich in die Reihe der Bücher ein, die einem den 30sten Geburtstag nicht ganz so schlimm erscheinen lassen, denn mit seinem rundern Geburtstag endet das Buch und es kommt zu einem kleinen glücklichen Ende.

Buch von Tommy Jaud
Erschienen bei Fischer 2004
ISBN: 978-3-596-16360-1

 
Lovecraft PDF Drucken
Geschrieben von: Müslie   
Samstag, den 22. August 2009 um 13:54 Uhr



Howard Phillips Lovecraft ist am 20. August 1890 in Providence, Rhode Island USA, geboren. Sein Vater hieß Winfield Scott Lovecraft, ein Handelsreisender, seine Mutter Sahra Susan Phillips Lovecraft. Sein Vater starb an den Folgen der Syphilis als er Howard acht Jahre alt war. Um den Ruf der Familie nicht zu beschädigen, erfand man die Geschichte, dass sein Vater einen Nervenzusammenbruch erlitt, der ihn für fünf Jahre bis zu seinen Tod an das Bett eines Hospitals fesselte.

Howard wurde von seiner Mutter, zwei Tanten und seinen Großvater Whipple van Buren Phillips aufgezogen. Schon früh entdeckte Lovecraft sein Interesse für Literatur und für die Phantastik im Besonderen. Diese Tendenzen wurden von seinen Großvater unterstützt, der ihm Bücher zum lesen gab.

Lovecraft war ein kränkliches Kind und besuchte nur sporadisch die Schule, bildete sich aber selber durch viel lesen fort. Als sein Großvater 1904 starb, geriet die Familie in finanzielle Schwierigkeiten, da durch Misswirtschaft das Erbe bald aufgebraucht war. Die Familie zog in ein kleineres Haus. Lovecraft, belastet durch die neue Situation, erlitt 1908 einen Nervenzusammenbruch, dadurch bedingt machte er nie einen High-School Abschluss, was ihm sein Leben lang zusetzte.

1917 erschienen seine ersten Erzählungen, The Tomb und Dagon, In dieser Zeit begann er auch seine Korrespondenz auszuweiten.
Diese war erheblich, und obwohl er durch seine Erzählungen bekannt wurde, bestand der überwiegende Teil seines geschriebenen Werkes aus seinem Briefwechsel. Hier wird auch das Themenspektrum, mit dem er sich befasste deutlich.

Man schätzt, dass er zwischen 1912 und seinem Todesjahr 1937 etwa 87.500 Briefe geschrieben hat. Ein bekannt gewordener Brief umfasst 70 Seiten. Seine Briefe sind in zahlreichen Verlagen erschienen, u.a. die Selected Letters im Arkham House Verlag.

1921 starb seine Mutter, kurz darauf lernte er auf einer Tagung junger Journalisten die sieben Jahre ältere Sonia Green kennen. Die beiden heirateten gegen den Willen seiner Tanten und zogen nach Brooklyn. Doch Lovecraft fühlte sich unwohl in dem New Yorker Viertel, das Paar trennte sich einige Jahre später gütlich.

Lovecraft ging zurück zu seinen Tanten nach Providence. In Providence begann seine kreativste und produktivste Phase. Nahezu alle bekannten Erzählungen wie Berge des Wahnsinns oder Charles Dexter Ward entstanden dort. Der größte Teil seiner Erzählungen sind in Magazinen wie dem Wired Tales erschienen. Er arbeitete auch als Ghostwriter und überarbeitete Werke anderer Autoren.

Trotzdem verarmte Lovecraft und zog mit seiner noch lebenden Tante in eine billigere Unterkunft. Zur selben Zeit etwa, nahm sich der befreundete Autor Robert E. Howards das Leben, was Lovecraft sehr bestürzte.

1936 wurde bei Lovecraft Darmkrebs diagnostiziert. Ein Jahr später starb er.

Sein Werk, das meist Visionen beinhaltet, die für die einzelnen Erzählungen nicht ohne belang sind, beruhen auf seine eigenen Alpträume. Die Erforschung seiner Träume und die Symbolik der Träume allgemein, führten ihn zu den Schriften Edgar Allan Poes, deren Erzählstil und Geschichten gerade bei seinen ersten Werken sehr großen Einfluss hatten. Aber auch Autoren wie Lord Dunsany und Athur Machen übten eine Faszination auf ihn aus.

Lovecraft ist der Erfinder, wenn man es so sagen möchte, des Necronomicon und der “Alten Wesen” namens Cthulhu sowie den Yog-Sototh, denen er im Cthulhu-Mythos eine würdige literarische Umgebung schuf. H. P. sprach lieber von dem “Arkham Circle” als von dem Cthulhu-Mythos, da diese fiktive Stadt in vielen seiner Geschichten vorkommt. Seine Erzählungen laufen meist in einen Schema ab: Die ahnungslose Hauptfigur erfährt, dass es weit vor den Menschen eine mächtige Rasse gab, die gottähnlich über die Erde herrschte und auch jetzt noch lebt und nur auf ihr Erwachen wartet. Am Ende wird der Ich-Erzähler in den Wahnsinn getrieben oder verliert jede Glaubwürdigkeit.

Das Necronomicon erschien, so Lovecraft, unter den Namen des verrückten Arabers Abdul al Hazred, Lovecraft schrieb nie wirklich das Necronomicon. Abdul al Hazred ist niemand anderes als H. P. Lovecraft, der sich das Pseudonym schon als Kind gab.

Wie Arkham, die neuenglische Stadt, die Miskatonic University ist auch das Necronomicon reine Fiktion, die die Fantasie der Leser noch heute anregt.

Er erfand auch andere fiktive Bücher die in einen Satz mit realen Klassikern stehen, was einen besonderen Reiz für viele Leser ist. Lovecraft selber glaubte nie an die Existenz solcher Schriften, er war sein Leben lang Anhänger eines wissenschaftlichen Materialismus.

Lovecraft sah sich gerne als einen Mann des 18. Jahrhunderts, da er die Kolonialzeit Amerikas als die beste empfand, das machte sich auch bei seinen Schreibstil bemerkbar. Er verwendete oft ältere, englische Begriffe anstatt neuere, amerikanisierte. War ihm das nicht möglich, da die Geschichten zum Teil im 20. Jahrhundert spielten, umschrieb er Begriffe.

H. P. wird manchmal als Rassist bezeichnet, und es finden sich auch tatsächlich Anhaltspunkte in seiner Korrespondenz. Zu seiner Verteidigung kann man nur dagegenhalten, dass der Rassismus in seiner Zeit in Amerika sehr verbreitet war und Lovecraft sehr isoliert aufwuchs, auch hatte er wohl nur eine theoretische Vorstellung von Rassismus. Später bedauerte er mit zunehmenden Alter seine Äußerungen.

Nach seinen Tod gründete August Derleth den Verlag Arkham House, mit dem Ziel, H. P. Lovecrafts Werk als gebundene Ausgabe zu veröffentlichen.

Viele spätere Schöpfer von Horrorgeschichten oder -filmen wurden von Lovecraft beeinflusst, seine Geschichten sind auch Grundlagen für einige beliebte Spiele.

 
Kerkeling - Ich bin dann mal weg PDF Drucken
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Geschrieben von: Müslie   
Samstag, den 22. August 2009 um 11:38 Uhr

Skepsis macht sich breit bei den ersten Schritten des Herrn Kerkeling. Es regnet, ein steiler Weg liegt vor ihm und die fast erdrückende Frage „Warum gehe ich diesen Weg“ schwirrt in seinem Kopf umher.
Skepsis macht sich nun auch bei mir breit, höre ich gerade ein Selbsthilfebuch? Die Wahrheit eines Entertainers, der die Welt mit seiner Meinung beglücken will? Beispiele gibt es da ja zu Hauf: Das Moppel-Ich, dieses Buch von Miss Tagesschau, die Bohlen-Bio und weiteren Schrott von Leuten die man nicht kennen muss oder möchte.

Kerkeling berichtet von seiner Pilgerreise auf dem Jakobsweg. Der Weg führt ihn 800 km durch Frankreich und Spanien.
Er berichtet von der Landschaft, ein paar Anekdoten über den Weg und der Umgebung, und natürlich von den Menschen denen er begegnet. Hier kommt seine Beobachtungsgabe von menschlichen Eigenheiten zum Vorschein. Die nervigen Mitpilger bekommen ihr Fett weg genauso wie er traurige Ereignisse oder Schicksale in einen einfachen, verständlichen Ton erzählt. Der Hörer ist gefesselt von der Erzählung, wohl auch weil der Autor selber liest und wir jedes Wort glauben können, seine Stimme bürgt für die Authentizität. Trotz des sonnigen Gemüts Kerkelings, das wir aus den Medien zu kennen glauben, und des leichten Tons driftet das Buch niemals in das Belanglose ab.

Es wirkt schon im Ganzen tiefsinnig, aber bleibt bescheiden. An keiner Stelle wird dem Leser ein Weg zur Erleuchtung oder ähnlichem aufgezwungen, denn Kerkeling ist sich selber ja auch nie ganz sicher. Er bauscht seine Reise nicht zu einen verklärten Esotrip auf, hier sucht ein Stadtmensch einfach nur nach sich und Gott und lässt andere Stadtmenschen daran teilhaben.

Ein schönes Fazit findet sich am Ende: Der Jakobsweg ist nur einer von tausenden Wegen, es kommt auf die Herausforderung an, der man sich stellen muss.

Buch von Hape Kerkeling
6 Audio CDs
Gelesen von Hape Kerkeling
Leicht gekürzte Hörfassung
Erschienen bei ROOF Music 2006
ISBN: 9783938781371

 
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